Ein Wasser bester Qualität für ein neues Leben.

Worauf Sie beim Trinkwasser unbedingt achten sollten.

Bakterien  


Gerade Neugeborene und Babys bis zum 12. Lebensmonat sollten ein Wasser trinken, welches mit so wenig wie möglich, schädlichen Bakterien belastet ist. 

Zuviel schädliche Bakterien aus dem Leitungssystem Ihres Hauses können das Immunsystem Ihres Babys gerade in den ersten Lebensmonaten stark überfordern.  

Meist führen diese Bakterien zu Erbrechen und Durchfällen.

Kochen Sie das Leitungswasser unbedingt  für einige Minuten ab, um ganz sicher zu gehen, dass keine schädlichen Bakterien mehr die Gesundheit Ihres Babys gefährden können. 

Legionellen


Legionellen gehören im Oberflächen- und Grundwasser zu den am meist verbreiteten Bakterien auf unserem Planeten. 

Diese vermehren sich insbesondere bei Temperaturen zwischen 25 – 55 °C sehr stark. Unter 15°C können sie sich kaum vermehren und ab 70°C sterben die meisten sofort ab. 

Legionellen können den Babys insbesondere beim Duschen und Baden gefährlich werden, da hier das Wasser fein vernebelt wird. Es bilden sich sogenannte Aerosole, die von den Babys über die Lunge eingeatmet werden können. 

Auf diesem Weg gelangen die Legionellen, die sich in den Aerosolen befinden, in den Körper und können hier einen fieberhaften Infekt oder eine Lungenentzündung hervorrufen. 

Viren


Eine Vielzahl von Viren können in unterschiedlicher Konzentration im hauseigenen Rohrleitungssystem leben. Oftmals nisten sie sich in Rohrablagerungen ein und vermehren sich hier Zusehens.

Grundsätzlich ist das bis zu einem gewissen Maß auch nicht weiter lebensgefährlich. 

Die "Dosis macht hier das Gift", besonders hohe Ansammlungen von Viren im hauseigenen Leitungswasser, können das Immunsystem Ihres Babys über das normale Maß hinaus fordern und hierdurch dauerhaft überfordern.

Wie hoch die Virenanzahl ist, bestimmt man am Besten durch eine Trinkwasseranalyse. Hierfür gibt es Labore die sich darauf spezialisiert haben. 

Schwermetall Blei

Das Schwermetall Blei ist ein Nerven- und Blutgift, dass sich vermehrt im Körper anreichern kann und besonders für Schwangere Frauen, Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährlich werden kann. 

Kinder nehmen im Vergleich zu Erwachsenen über das Trinkwasser und die Nahrung höhere Mengen von diesem giftigen Schwermetall im Körper auf. 

Bleigehalte zwischen 0,010 – 0,025 mg/l beeinträchtigen besonders in den ersten Lebensjahren die Intelligenzentwicklung des Kindes negativ. 

Schwermetall Zink

Das Schwermetall Zink kann bei Ihrem Baby durch vermehrten Konsum zu oxidativem Zellstress und Blutarmut führen. 

Schwermetall Kupfer 

Das Schwermetall Kupfer kann bei Ihrem Baby zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall führen.

Pestizide / Herbizide

Unzählige Pestizide und Herbizide wurden während der letzten Jahrzehnte in Deutschland, auf den Äckern und in Gärten eingesetzt. Problematisch ist besonders das Versickern in unser Grundwasser so wie der langsame Abbau und das Anhaften an festen Bodenbestandteilen. 

Durch den langsamen Abbau haben wir heute noch derartige Stoffe im Grundwasser, welche vor 20 Jahren zuletzt ausgebracht und oftmals im Nachgang aus gesundheitsbedenklichen Gründen verboten wurden. 

Die Liste der eingesetzten Pestizide und Herbizide ist sehr lang und kann hier nicht in seiner Gänze dargestellt werden. Bei den Herbiziden spielen unter anderem Glyphosat, Benzadon, Bromazil und Amidosulfuron eine Rolle. 

Das Pestizide und Herbizide in höherer Konzentration bei Erwachsenen Menschen zu schweren Krankheitsverläufen führen können, ist allgemein bekannt. 

Fraglich ist, ob auch schon unsere Kinder schwere Krankheiten hierdurch im Laufe des Wachstums entwickeln können. 

Studien gibt es hierzu aktuell noch nicht. 

Medikamente

In Deutschland werden pro Jahr rund 30.000 Tonnen Arzneimittel verkauft. Diese beinhalten nach aktuellen Angaben 2.300 Wirkstoffe. Hiervon werden vom Umweltbundesamt rund 1.200 Wirkstoffe als umweltrelevant eingestuft. 

Die Gefährlichkeit besteht vor allem darin, dass die Arzneimittel-Wirkstoffe, mobil im Wasserkreislauf unterwegs sind und derzeit schwer abgebaut werden können. 

Weiterhin sind die gesundheitlichen Folgen für den Menschen noch schwer abschätzbar. 

Untersuchungen von Fischen in medikamenten-belasteten Gewässern haben gezeigt, dass es zu krankhaften Organveränderungen und
Entgleisungen des Stoffwechsels von verschiedenen Fischarten gekommen ist. Auch konnten Veränderungen im Hormonsystem der Fische festgestellt werden, männliche Fische veränderten sogar ihr Geschlecht. Jungfische zeigten zudem starke Deformationen im Körperbau auf. 

Könnten derartige Veränderungen auch bei unseren Babys und Kindern eintreten?  

Nitrate

Der gesundheitlich kritische Stoff für Ihr Baby ist nicht das Nitrat selbst, sondern das Nitrit, welches im Magen bei der Verstoffwechselung entsteht. 

Das im Körper entstandene Nitrit kann dazu führen, dass die roten Blutkörperchen den lebenswichtigen Sauerstoff nicht mehr richtig zu den Organen und Zellen transportieren können. Diese Blockade ist bei Babys nur bedingt umkehrbar.

Hierdurch kann es zur sogenannten Blausucht oder zum Herzstillstand Ihres Babys kommen. 

Daneben reagiert das Nitrit im Magen auch mit lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen zu sogenannten Nitrosaminen. 

Diese gelten laut wissenschaftlichen Untersuchungen als hochgradig krebserregend.